Reine Fälle sind die Ausnahme
Wer aus einem Haus auszieht, nimmt selten alles mit. Wer einen Haushalt auflöst, behält fast immer ein paar Stücke für die Familie. Und wenn zwischen Übergabe und Einzug drei Wochen liegen, muss die Ladung irgendwo stehen. In den meisten Angeboten, die wir schreiben, stecken deshalb zwei oder drei der acht Leistungen.
Genau deswegen listen wir jeden Teil einzeln auf. Sie sehen, was das Fahren kostet, was das Räumen kostet und was die Entsorgung kostet, und können eine Zeile streichen, wenn Sie diesen Teil selbst übernehmen wollen. Eine einzige Summe am Ende verrät Ihnen nichts darüber, wo Sie ansetzen könnten.
Nicht die Zimmerzahl entscheidet, sondern drei andere Größen
Die erste ist die Menge außerhalb der Wohnräume. Zwei Haushalte mit je drei Zimmern können sich um zwanzig Kubikmeter unterscheiden, weil bei dem einen der Dachboden leer ist und bei dem anderen dort seit fünfzehn Jahren Umzugskartons stehen. Wir nehmen Keller, Dachboden, Garage, Carport und Gartenhaus deshalb einzeln auf.
Die zweite ist der Weg. Wie nah kommt der Wagen an die Tür, kann er wenden, hängt ein Ast in drei Metern Höhe über der Fahrbahn, ist der Plattenweg bei Regen befahrbar. Jeder zusätzliche Gang kostet Minuten, und Minuten summieren sich über einen Tag zu Stunden.
Die dritte ist die Schrauberei. Ein Schrank, der zerlegt und wieder aufgebaut werden muss, bindet eine Person über eine längere Zeit, ganz gleich wie groß er ist. Sagen Sie beim ersten Gespräch, wenn davon viel ansteht: Dann planen wir eine Kraft mehr ein, statt am Umzugstag hinterherzulaufen.
Was wir nicht anbieten und warum
Wir führen bewusst keine Sonderleistungen, die im Jahr zweimal gefragt werden. Was man selten macht, macht man nicht gut, und ein Angebot dafür wäre geraten. Wenn Ihr Fall bei uns nicht hineinpasst, sagen wir das im ersten Gespräch, statt Sie auf einen Termin warten zu lassen, der dann nichts bringt.